Fazit Sulawesi

Ursprünglich war mein Besuch in Indonesien ja als ein ‚Tauch-Strand-Schönwetter-Urlaub‘ geplant, bevor ich zurückkomme. Im Laufe der Zeit in NZ hat sich das dahingehend geändert, dass ich nun auch die andere, ursprünglichere, wenn man so will ‚echtere‘ Ar des Reisens wieder wollte. Und dann, unmittelbar vor der Abreise, wurde daraus auch ein Break zwischen der Zeit in NZ und dem Nachhausekommen, Zeit, den Abschied aus NZ sacken zu lassen und die Gedanken richtig Richtung Heimat zu lenken.
Vorbereitet war ich gleich Null, geplant war außer dem ersten Tauchstopp nix. Die Entscheidung ausgerechnet für Sulawesi fiel reichlich uninformiert, auf ein Tipp aus dem Weltreiseforum hin, zwischen Sumatra und Sulawesi, in dem ich gefragt habe: „wohin von Singapur aus für 2-3 Wochen für Tauchen, Natur und ein bisschen Kultur?“. Für Sumatra hatte ich kein gutes Bauchgefühl, also wurde es Sulawesi.
Alle meine unterschiedlichen Wünsche hat Sulawesi erfüllt und übertroffen. Das Tauchen war grandios und ich bin schon wieder der Meinung, dass ich hätte mehr tauchen gehen sollen. Aber das Geld, das liebe Geld… 😉

Highlights: das Tauchen. Der Rest war auch gut, aber die Tage auf dem Boot, im Wasser, das war ‚meins‘
Tiefpunkt: Die Fahrt mit dem verrückten Fahrer nach Bira
Tagessatz: 48,40€. Mit dem Tauchen 72,11€. Die Unterkünfte waren dabei der Hauptpunkt mit fast 50% des Gesamtbetrags – in aller Regel habe ich für mich alleine den gleichen Preis bezahlt, wie wenn man zu zweit gewesen wäre. Da macht das Alleinreisen einen gewaltigen Unterschied, zumal es kaum dorms gab und ich so fast ausschließlich Doppelzimmer buchen musste.
kalkulierter Tagessatz: ohne Tauchen 48,33€. Dieses Budget habe ich bewusst deutlich über den ‚Empfehlungen‘ von 25€/Tag (die Empfehlung gilt auch zuzüglich Sonderausgaben wie geführte Touren, Tauchen und lange Transporte) gewählt, weil ich mir schon gedacht hab, dass das nix wird.
hoechster Punkt: mit 1324m der Vulkankrater Mahawu im Hinterland von Tomohon.
verwendete Verkehrsmittel: Boote, Fähren, ojek’s (Motorradtaxis), Roller, Mikrolet’s (Minibusse), Taxi, Privattransport, Kijang (Art privates Sammeltaxi)
laengste zurueckgelegte Strecke: Nachtbusfahrt, ca. 9h
bemerkenswertestes Tier: Koboldmaki im Dschungel und Sepia beim Tauchen
Wichtigster Ausrüstungsgegenstand: meine jandals, die Flipflops. Außer die paar Stunden im Dschungel habe ich die die letzten 6 Wochen der Reise ausschließlich getragen
unnuetzester Ausrüstungsgegenstand: gab es jetzt so nicht, da ich ja die unnützen Sachen in Singapur bei der Gepäckaufbewahrung gelassen hab. 😉

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